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Norwegisches Wasserkraft- und Industriestadtmuseum

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In Tyssedal liegt ein einmaliges Museum, das die Geschichte von Odda und Tyssedal und die Bedeutung der Wasserkraft für die Entwicklung des modernen Norwegen erzählt. Die zwei Orte erlebten Anfang des 20. Jh. eine tiefgreifende Umwälzung, als aus den kleinen Agrargesellschaften moderne Industriestandorte wurden. 1906 lebten inTyssedal rund 30 Menschen. Odda hatte 600 Einwohner, mehrere Touristenhotels und war ein Verkehrsknotenpunkt auf der Strecke zwischen Bergen und Kristiania. Fast über Nacht entstanden in diesen beiden Orten rege Industriebaustellen, die Arbeiter aus ganz Skandinavien anlockten. Binnen kürzerster Zeit erhöhte sich die Bevölkerungszahl in Tyssedal von 30 auf 1000! Dieses Industrieabenteuer handelt jedoch nicht nur von grenzensprengender Ingenieurkunst. Es ist auch eine Geschichte der großen Veränderungen, sozialer Bewusstseinsbildung und des Klassenkampfs. Das Kraftwerk wurde im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt.. Auf Führungen durch die alten Turbinenhallen des Kraftwerks, durch Ausstellungen und an Hand von Diashows versucht das Museum seinen Besuchern zu vermitteln, welch wichtige Rolle die Wasserkraft in der Entwicklung des heutigen Alltags spielte. Gleichzeitig wird die Geschichte von den Lebensbedingungen der Arbeiter während eines ganzen Jahrhunderts und von den dramatischen Veränderungen in den Dörfern erzählt.

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